SEO Agentur Schweiz: Sichtbarkeit über alle Sprachregionen.
Ein Land, vier Sprachen, 26 Kantone. Eine Strategie.
Die Schweiz ist kein kleiner deutscher Markt. Sie ist ein Land mit vier Landessprachen, eigenen Verzeichnissen, eigenem Sprachgebrauch und eigenem Datenschutzrecht — auf einer Fläche, in der ein Betrieb aus Luzern in Bern, Zug und Aarau gleichzeitig gefunden werden muss. Wir bauen aus Zürich heraus schweizweite Sichtbarkeit auf: mehrsprachig, mit sauberer Standortarchitektur und ohne die Fehler, die entstehen, wenn deutsche Vorlagen einfach über die Grenze kopiert werden.
Bekannt aus
Sechs Gründe, warum Schweizer SEO eigenen Regeln folgt
Suchmaschinenoptimierung in der Schweiz unterscheidet sich in sechs Punkten grundlegend vom deutschen oder österreichischen Markt: durch die Mehrsprachigkeit mit getrennten Suchmärkten in Deutsch, Französisch und Italienisch, durch einen Sprachgebrauch mit eigenen Fachbegriffen, durch die Rolle der .ch-Domain als Landessignal, durch eigene Verzeichnisse und Bewertungsplattformen, durch ein eigenständiges Datenschutzrecht und durch ein Preis- und Kaufkraftniveau, das die gesamte Wirtschaftlichkeitsrechnung verschiebt.
1. Drei Suchmärkte in einem Land
Deutsch, Französisch und Italienisch sind keine Übersetzungen voneinander, sondern getrennte Nachfragemärkte mit unterschiedlichem Volumen, unterschiedlichem Wettbewerb und unterschiedlicher Suchlogik. «Suchmaschinenoptimierung», «référencement naturel» und «posizionamento sui motori di ricerca» erfordern jeweils eine eigene Suchwortkarte.
2. Helvetismen entscheiden über Treffer
Gesucht wird in Hochdeutsch, formuliert wird schweizerisch: Offerte statt Angebot, Sanitär statt Klempner, Velo statt Fahrrad, Spital statt Krankenhaus, Postleitzahl vierstellig, Rappen statt Cent, «ss» statt «ß». Wer deutsche Texte übernimmt, verfehlt die tatsächlichen Suchanfragen — und wirkt für Schweizer Leserinnen und Leser fremd.
3. Die .ch-Domain ist ein Vertrauenssignal
Technisch lässt sich die Länderausrichtung auch bei .com-Domains steuern. Praktisch klicken Schweizer Nutzerinnen und Nutzer bei lokalen Dienstleistungen deutlich häufiger auf .ch-Adressen. Bei international ausgerichteten Marken ist eine .com-Struktur mit sauberem hreflang trotzdem oft die bessere Wahl — die Entscheidung gehört an den Anfang des Projekts, nicht in die Mitte.
4. Eigene Verzeichnisse und Datenquellen
local.ch, search.ch, moneyhouse, Zefix, die Branchenverbände und die kantonalen Gewerbeportale sind die Schweizer Entsprechung dessen, was in Deutschland Gelbe Seiten und Handelsregister leisten. Sie speisen zudem Google-Datenquellen und werden von Sprachmodellen als Referenz verwendet. Widersprüchliche Einträge sind einer der häufigsten und am leichtesten behebbaren Fehler.
5. Eigenes Datenschutzrecht
Das revidierte Datenschutzgesetz (revDSG) gilt seit September 2023 und ist der DSGVO ähnlich, aber nicht identisch. Für Tracking, Einwilligungsbanner und Datenbearbeitungsverzeichnis heisst das: Schweizer Websites brauchen eine eigene Prüfung. Fehlerhafte Einwilligungsbanner kosten nicht nur rechtlich, sie zerstören auch die Messgrundlage jeder SEO-Erfolgsmessung.
6. Andere Wirtschaftlichkeitsrechnung
Schweizer Auftragswerte liegen deutlich über dem europäischen Schnitt. Eine einzige zusätzliche Badsanierung oder ein einzelner B2B-Rahmenvertrag kann ein ganzes Jahresbudget rechtfertigen. Umgekehrt sind die Suchvolumen niedriger — weshalb die Streuung breiter Suchwörter hier weniger bringt als anderswo und die Präzision der Suchwortauswahl über den Erfolg entscheidet.
Wie das Verfahren selbst abläuft — Technik, Inhalt, Autorität, Zitierbarkeit — beschreiben wir ausführlich auf unserer Seite zur Suchmaschinenoptimierung.
Deutschschweiz, Romandie, Ticino: drei Märkte, drei Strategien
Der häufigste und teuerste Fehler bei mehrsprachigem Schweizer SEO ist die Annahme, eine Übersetzung genüge. Sie genügt nicht. Wer französische Inhalte aus dem Deutschen übersetzt, übernimmt automatisch die deutsche Suchwortlogik — und rankt in der Romandie für Begriffe, nach denen dort niemand sucht.
Deutschschweiz
Rund zwei Drittel der Bevölkerung, das grösste Suchvolumen und der dichteste Wettbewerb — insbesondere in den Wirtschaftsräumen Zürich, Basel, Bern, Luzern, Zug, St. Gallen und Aargau.
Sprachliche Grundregel: Suchanfragen in Hochdeutsch, Texte in Schweizer Hochdeutsch mit Helvetismen und «ss».
Dialekt kommt in Suchanfragen praktisch nicht vor — mit einer Ausnahme: Ortsnamen und Quartierbezeichnungen («Chreis Cheib», «Läbe im Seefeld») tauchen in Local-Anfragen und in Bewertungen auf.
Regionale Verzeichnisse und Gewerbevereine sind hier die stärkste lokale Linkquelle.
Romandie (Suisse romande)
Genf, Lausanne, Neuenburg, Freiburg, Wallis und Jura. Deutlich geringerer SEO-Wettbewerb als in der Deutschschweiz — was diesen Markt für nationale Anbieter zur günstigsten Wachstumsreserve macht.
Eigene Suchwortrecherche zwingend. Französische Suchbegriffe orientieren sich am französischen Sprachraum, nicht an deutschen Entsprechungen.
Achtung bei Zahlen: In der Romandie sind «septante», «huitante» und «nonante» gebräuchlich — Frankreich verwendet andere Formen. Wer französische Texte aus Frankreich einkauft, klingt in Lausanne nach Import.
hreflang muss fr-CH ausweisen, nicht fr oder fr-FR. Andernfalls konkurrieren Sie unnötig mit französischen Anbietern.
Ticino und italienischsprachiges Graubünden
Der kleinste, aber am wenigsten umkämpfte Sprachmarkt. Für Branchen mit Tessiner Kundschaft oder Standorten in Lugano, Bellinzona und Locarno lassen sich hier mit vergleichsweise geringem Aufwand Spitzenpositionen erreichen.
Suchvolumen niedrig — die Bewertung muss deshalb über den Auftragswert erfolgen, nicht über Klickzahlen.
Sprachlich eigenständig gegenüber Italien: Der Tessiner Sprachgebrauch enthält Helvetismen, die im italienischen Standard fehlen.
Praxisbeispiel: Für Randstad Schweiz haben wir ein mehrsprachiges Steuerdokument für den Tessiner Markt aufgebaut, um genau diese Abweichungen systematisch abzubilden.
Englisch als vierte Ebene
Für Unternehmen mit internationaler Kundschaft, Expat-Zielgruppen in Zug und Zürich oder Exportgeschäft ist Englisch die faktisch vierte Sprachversion — häufiger nachgefragt als Rätoromanisch und wirtschaftlich deutlich relevanter.
Sprachversion en-CH statt en oder en-GB, wenn sich das Angebot an Menschen in der Schweiz richtet.
Eigene Suchwortrecherche: «seo agency zurich» und «seo agentur zürich» sind unterschiedliche Anfragen mit unterschiedlichem Wettbewerb.
Unsere eigene englische Sprachversion ist genau nach diesem Prinzip aufgebaut.
Übersetzen ist keine Suchwortstrategie
«Wir haben Projekte übernommen, deren französische Seiten sprachlich einwandfrei waren und in der Romandie trotzdem nicht auftauchten. Der Grund war nie die Qualität der Übersetzung, sondern die Suchwortlogik dahinter: Übersetzt man einen deutschen Text, übersetzt man die deutschen Suchbegriffe gleich mit — und rankt anschliessend in Lausanne für Formulierungen, die dort niemand eingibt. Eine zweite Sprachversion ist kein Textauftrag. Sie ist ein zweites Projekt mit eigener Suchwortkarte.»
— David Bachetti, Gründer und SEO-Stratege. Strategie und Steuerung liegen bei unserem Team in Zürich, die redaktionelle Umsetzung bei muttersprachlichen Fachautorinnen und -autoren aus der jeweiligen Sprachregion.
hreflang: Der Punkt, an dem die meisten Schweizer Projekte scheitern
Sobald eine Website mehr als eine Sprachversion hat, entscheidet die technische Architektur darüber, ob die Versionen sich gegenseitig stärken oder gegenseitig auslöschen. Fehlerhaftes hreflang ist der häufigste Grund, warum eine französische Sprachversion in der Romandie schlicht nicht auftaucht — obwohl der Inhalt gut ist.
Vier Fehler sehen wir in Schweizer Projekten immer wieder:
Fehlende Rückverweise. hreflang muss wechselseitig sein. Wenn die deutsche Seite auf die französische verweist, die französische aber nicht zurück, ignoriert Google die Auszeichnung vollständig.
Sprachcode ohne Land. «de» statt «de-CH» stellt Ihre Seite in direkte Konkurrenz zu Deutschland und Österreich. Für Schweizer Anbieter ist das ein vermeidbarer Nachteil.
Kein x-default. Ohne Standardversion entscheidet Google selbst, welche Sprachversion Nutzern aus nicht abgedeckten Regionen gezeigt wird.
hreflang auf weitergeleitete oder nicht-kanonische URLs. Ein Verweis auf eine URL, die per 301 weiterleitet, macht die gesamte Auszeichnung wirkungslos.
Dazu kommt die Grundsatzentscheidung über die Struktur. Wir empfehlen für nahezu alle Schweizer KMU Unterverzeichnisse (/fr/, /it/) statt Subdomains oder eigener Länderdomains: Die Autorität bleibt auf einer Domain gebündelt, der Aufwand für Technik und Linkaufbau vervielfacht sich nicht. Eigene Länderdomains lohnen sich erst bei rechtlich getrennten Landesgesellschaften mit eigenem Marketing — wie wir es etwa bei einem Kunden mit Standorten in der Schweiz und in Deutschland umgesetzt haben.
Brauchen Sie lokales oder schweizweites SEO?
Die Antwort hängt nicht von Ihrer Firmengrösse ab, sondern davon, wo Ihre Kundschaft sucht und wie weit Sie liefern. Beides gleichzeitig zu betreiben ist möglich, aber teurer als nötig, wenn nur eines davon zu Ihrem Geschäftsmodell passt.
Lokales SEO genügt, wenn …
- Ihre Leistung an einen Anfahrtsweg gebunden ist (Handwerk, Praxis, Gastronomie, Studio, Kanzlei)
- über 80 Prozent Ihrer Aufträge aus einem Umkreis von 30 Kilometern kommen
- Ihr Kartenpaket-Eintrag wichtiger ist als Ihre Startseite
- Ihr Wettbewerb im Wesentlichen aus Betrieben derselben Region besteht
Der passende Einstieg ist unsere Local-SEO-Betreuung beziehungsweise Suchmaschinenoptimierung für Zürich.
Schweizweites SEO lohnt sich, wenn …
- Sie versenden, montieren oder beraten über Kantonsgrenzen hinweg
- Sie mehrere Standorte betreiben oder Standorte planen
- Ihre Kundschaft französisch- oder italienischsprachig ist oder werden soll
- Sie im B2B-Bereich arbeiten, wo der Einkauf überregional recherchiert
- Ihr Auftragswert hoch genug ist, dass einzelne Abschlüsse das Budget tragen
Dann ist diese Seite Ihr Einstieg. Die Suchwortkarte wird pro Sprache und Region aufgebaut, nicht als Übersetzung einer einzigen Vorlage.
Mehrere Standorte, ohne sich selbst zu kannibalisieren
Standortseiten sind das schärfste Werkzeug im schweizweiten SEO — und das gefährlichste. Wer zwölf Seiten baut, die sich nur im Ortsnamen unterscheiden, erzeugt genau das, was Google seit den Kernaktualisierungen der letzten Jahre konsequent abwertet. Vier Regeln verhindern das:
Jede Standortseite braucht eigene Substanz
Referenzprojekte aus der Region, benannte Ansprechpersonen, Anfahrt und Einzugsgebiet, regionale Besonderheiten der Leistung. Ein ausgetauschter Ortsname ist keine eigene Seite, sondern ein Risiko.
Nur Standorte mit echter Präsenz
Eine Standortseite für einen Ort ohne Niederlassung, ohne Referenz und ohne Ansprechperson ist im Schweizer Markt schnell durchschaut — von Kundschaft wie von Bewertungssystemen.
Ein Unternehmensprofil pro Standort
Jeder Standort erhält ein eigenes Google-Unternehmensprofil mit eigener Telefonnummer, eigenen Öffnungszeiten und eigenem Bewertungsprozess — und verlinkt auf die zugehörige Standortseite, nicht auf die Startseite.
Klare Hierarchie statt flacher Liste
Nationale Leistungsseite als Hub, Standortseiten als Speichen, wechselseitig verlinkt. So bündeln Sie Autorität auf der Leistung und verteilen sie gezielt an die Regionen.
Wo in der Schweiz um welche Suchbegriffe gekämpft wird
Der Wettbewerbsdruck verteilt sich in der Schweiz sehr ungleich. Wer national aufgestellt ist, sollte dort zuerst investieren, wo das Verhältnis von Aufwand zu Auftragswert am günstigsten steht — und das ist selten Zürich.
Zürich und Limmattal
höchste Wettbewerbsdichte der Schweiz. Lokale Betriebe konkurrieren zusätzlich mit nationalen Vergleichsportalen. Hier entscheidet Autorität, nicht Content-Menge.
Bern und Mittelland
moderater Wettbewerb, starke Rolle regionaler Medien und Verbände als Linkquelle. Verwaltungsnahe Branchen mit überdurchschnittlichem Potenzial.
Basel und Nordwestschweiz
Life Sciences, Chemie, Logistik. Auffällig hoher Anteil englischsprachiger Suchanfragen im B2B-Bereich.
Zentralschweiz (Luzern, Zug, Schwyz)
sehr hohe Kaufkraft, vergleichsweise geringer SEO-Wettbewerb. Für Bau, Haustechnik und Beratung eine der attraktivsten Regionen der Schweiz.
Ostschweiz (St. Gallen, Thurgau, Appenzell)
Industrie und Gewerbe, wenig gesättigter Suchmarkt, hohe Wirkung lokaler Verbandsarbeit.
Aargau und Solothurn
Pendlerregion mit hoher Suchnachfrage nach Dienstleistungen, aber vergleichsweise schwacher digitaler Aufstellung der Anbieter.
Winterthur und Zürcher Oberland
eigenständiger Suchmarkt neben Zürich, siehe unsere Seite zu SEO in Winterthur.
Genf, Waadt und Wallis
französischsprachig, deutlich geringerer SEO-Wettbewerb. Die grösste ungenutzte Reserve für national tätige Anbieter.
Tessin
italienischsprachig, kleinstes Volumen, geringste Konkurrenz. Lohnt sich bei hohem Auftragswert.
Schweizweite Mandate aus der Praxis
Nationale Sichtbarkeit lässt sich nicht in einer Präsentation behaupten, sie zeigt sich in Projekten mit mehreren Sprachen, mehreren Standorten oder mehreren Ländern. Vier Beispiele aus unserer laufenden Arbeit:
Personaldienstleistung, national
Für Randstad (Schweiz) AG haben wir eine Enterprise-Architektur mit zehntausenden Unterseiten entschlüsselt, technische Blockaden gelöst und die Inhaltsstrategie für die medizinischen Berufsbilder aufgebaut — inklusive eines mehrsprachigen Steuerdokuments für den Tessiner Markt. Ergebnis: über 220 Prozent organisches Wachstum in zwölf Monaten.
Industrie, international
Für die Connova Group mit Standorten in Villmergen (CH) und Klipphausen (DE) betreuen wir eine mehrsprachige Domainstruktur inklusive hreflang-Umsetzung vor dem französischen Sprachstart, Fachpublikationen in Branchenmedien und internationale Leadgenerierung im Defence- und UAV-Segment.
B2B-Fördertechnik, schweizweit
Für die IBAG Fördertechnik AG bauen wir Sichtbarkeit bei Schweizer Lebensmittel- und Pharmaproduzenten auf — mit Fachbeiträgen in Branchenmedien und Leistungsseiten entlang der tatsächlichen Anlagenkategorien statt entlang der Firmenstruktur.
Wasseraufbereitung, schweizweit
Für die Frei AquaService AG verbinden wir überregionale Fallstudien, Fachpublikationen zu regulatorischen Themen und Leistungsseiten für einen Markt, der von Genf bis St. Gallen reicht.
Die vollständig dokumentierten Fälle mit Zahlen finden Sie in unseren Fallstudien.
Muss es eine Schweizer Agentur sein?
Nein — nicht zwingend. Aber es gibt vier Punkte, bei denen der Standort in der Schweiz einen sachlichen Unterschied macht, und drei, bei denen er keine Rolle spielt. Wir halten beides fest, weil Sie eine Entscheidung treffen sollen und keine Verkaufsbotschaft brauchen.
Wo der Standort zählt
- Sprache und Marktkenntnis. Helvetismen, regionale Suchlogik und die Kenntnis der Schweizer Verzeichnislandschaft lassen sich nicht aus Werkzeugdaten ableiten.
- Rechtsrahmen. revDSG, Schweizer Wettbewerbsrecht und branchenspezifische Werbevorschriften (etwa im Gesundheitswesen) unterscheiden sich vom EU-Recht.
- Abrechnung. CHF, Schweizer Mehrwertsteuer, Rechnungsstellung nach Schweizer Standard — ohne Währungsrisiko und Reverse-Charge-Buchungen.
- Netzwerk. Fachmedien, Verbände und Kammern sind Beziehungsgeschäft. Ein Beitrag in einem Schweizer Fachmedium entsteht über Kontakte, nicht über eine Ausschreibung.
Wo der Standort egal ist
- Technische Arbeit. Crawls, Core Web Vitals und strukturierte Daten sind sprachneutral. Unser eigener Entwickler arbeitet remote — Qualität hängt an der Person, nicht am Ort.
- Englischsprachige Projekte. Wer international verkauft, braucht internationales Suchwortverständnis, nicht Schweizer Lokalkolorit.
- Reine Analysearbeit. Ein Audit lässt sich von überall erstellen — entscheidend ist, ob daraus umsetzbare Handlungsschritte werden.
Unsere eigene Aufstellung: Gegründet und verwurzelt im Kanton Zürich, Mitglied der Zürcher Handelskammer, offizieller Google Partner — mit einem Team, das an Schweizer Hochschulen ausgebildet wurde und internationale Erfahrung mitbringt. Mehr über die Menschen dahinter erfahren Sie auf unserer Seite Über Uns und im Profil von David Bachetti.
Wer die Sprachversionen steuert — und wer sie schreibt
Zuständigkeit bei mehrsprachigen Mandaten. Setzt genau dort an, wo die Seite darüber gesprochen hat, ob der Standort einer Agentur zählt.
Bei einem schweizweiten Mandat arbeiten mehrere Personen an derselben Domain. Damit dabei keine Sprachversion gegen die andere läuft, ist klar geregelt, wer was entscheidet.
- Suchwortkarte pro Sprache und Gesamtsteuerung: David Bachetti, Gründer und SEO-Stratege, eidg. dipl. Web Project Manager (HFP) und ZHAW-CAS in Advanced Digital Marketing. Er verantwortet auch die Entscheidung über Domainstruktur und Sprachverzeichnisse — die Weiche, die am Anfang eines Projekts gestellt wird und später nur teuer zu korrigieren ist.
- Technische Architektur und hreflang: Victor Bravim, unser eigener Entwickler. Wechselseitige Auszeichnung, x-default und Kanonisierung werden vor jedem Sprachstart gegengeprüft, nicht danach.
- Redaktion Französisch und Italienisch: muttersprachliche Fachautorinnen und -autoren aus der Romandie und dem Tessin. Wir übersetzen nicht — wir lassen pro Sprachregion neu schreiben.
- Rechtlicher Rahmen: revDSG statt DSGVO-Textbaustein, Abrechnung in Franken nach Schweizer Standard.
Die Agent AGENTUR GmbH ist Mitglied der Zürcher Handelskammer und seit 2018 zertifizierter Google Partner. Auf unserer Über-uns-Seite sehen Sie, wer bei uns welche Disziplin verantwortet; Abschlüsse, Fachbeiträge und der Werdegang und Fachpublikationen von David Bachetti sind ebenfalls öffentlich einsehbar.
Dokumentierte Resultate
Vom Zürcher Traditionsbetrieb bis zum international aufgestellten Konzern: Diese vier Fallstudien sind vollständig mit Zahlen, Zeiträumen und Screenshots hinterlegt.
Was schweizweites SEO kostet
Für nationale und mehrsprachige Projekte sind in der Regel die Pakete Professional oder Scale die richtige Grundlage — der Aufwand skaliert mit der Anzahl Sprachen und Standorte, nicht mit der Firmengrösse.
Marktbandbreiten, Abrechnungsmodelle und eine Beispielrechnung zur Amortisation finden Sie auf unserer Seite SEO Kosten in der Schweiz.
Fragen zu schweizweitem SEO
Arbeiten Sie auch in der Romandie und im Tessin?
Ja. Strategie, Suchwortkarte, Technik und Steuerung liegen bei uns in Zürich, die redaktionelle Umsetzung erfolgt durch muttersprachliche Fachautorinnen und -autoren aus der jeweiligen Sprachregion. Wir übersetzen keine deutschen Texte, sondern erstellen pro Sprache eine eigene Suchwortkarte — sonst ranken Sie in Lausanne für Begriffe, nach denen dort niemand sucht.
Brauche ich für jede Sprachregion eine eigene Website?
In den allermeisten Fällen nein. Wir empfehlen Sprachversionen als Unterverzeichnisse auf einer Domain (/fr/, /it/, /en/). Die Autorität bleibt gebündelt, Technik und Linkaufbau müssen nur einmal gemacht werden. Getrennte Domains lohnen sich erst bei rechtlich eigenständigen Landesgesellschaften mit eigenem Marketingbudget und eigener Marke.
Sollte ich eine .ch- oder eine .com-Domain verwenden?
Wenn Ihre Kundschaft überwiegend in der Schweiz sitzt: .ch. Die Domainendung wirkt als Vertrauens- und Länderzeichen und erhöht die Klickrate in Schweizer Ergebnislisten messbar. Wenn Sie exportieren oder international skalieren wollen: .com mit sauberem hreflang und einer /ch/-Struktur. Wichtig ist vor allem, die Entscheidung früh zu treffen — ein späterer Domainwechsel kostet regelmässig mehrere Monate Sichtbarkeit.
Was ist hreflang und warum ist es in der Schweiz besonders kritisch?
hreflang ist eine technische Auszeichnung, die Suchmaschinen mitteilt, welche Sprachversion für welche Zielgruppe gedacht ist. In einem einsprachigen Land ist sie optional. In der Schweiz ist sie zwingend, weil hier drei Sprachversionen derselben Website um dieselbe geografische Region konkurrieren. Ohne korrektes hreflang entscheidet Google selbst, welche Version ausgespielt wird — und liegt dabei regelmässig falsch.
Wie lange dauert schweizweites SEO im Vergleich zu lokalem?
Deutlich länger, weil der Wettbewerb grösser und das lokale Kartenpaket als Abkürzung nicht verfügbar ist. Faustregel aus unseren Projekten: Lokale Sichtbarkeit im Kartenpaket ist bei sauberer Ausgangslage nach drei bis sechs Monaten spürbar. Nationale Positionen auf umkämpften Suchwörtern brauchen in der Regel neun bis achtzehn Monate. Zwischenerfolge auf spezifischeren Suchwörtern und in der Romandie treten aber deutlich früher ein.
Kann eine Agentur aus Deutschland Schweizer SEO machen?
Technisch ja, sprachlich und regulatorisch mit Einschränkungen. Die häufigsten Reibungspunkte in Projekten, die wir übernommen haben: deutsche Begriffe in Schweizer Texten, «ß» statt «ss», fehlendes de-CH im hreflang, unbekannte Schweizer Verzeichnisse und Datenschutzhinweise nach DSGVO ohne revDSG-Bezug. Keiner dieser Punkte ist unlösbar — sie kosten aber Zeit, die man nicht einplant, wenn man sie nicht kennt.
Betreuen Sie auch Unternehmen ausserhalb des Kantons Zürich?
Ja, ein wesentlicher Teil unserer Mandate liegt ausserhalb des Kantons — unter anderem in Luzern, im Aargau, in Solothurn, in Zug und in Deutschland. Die Zusammenarbeit läuft über Videokonferenz, ein gemeinsames Echtzeit-Dashboard und feste Strategietermine. Für die Steuerung eines SEO-Projekts ist die räumliche Nähe deutlich weniger entscheidend als eine saubere Taktung.
Wo liegt Ihre grösste ungenutzte Region?
Wir prüfen, in welchen Sprachregionen und Wirtschaftsräumen Sie heute sichtbar sind, wo die Nachfrage tatsächlich liegt und mit welcher Reihenfolge Sie am schnellsten Boden gutmachen. Schriftlich, mit Zahlen, ohne Verkaufsdruck.